Februar 2018
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Bedeutende Wirtschaftsfaktoren

Die Förderung von Sand und Kies ist weltweit von grosser Bedeutung – sie nimmt in der Mengenordnung den Spitzenplatz der wichtigsten mineralischen Rohstoffe ein. In der Schweiz sind Sand und Kies sowohl mengenmässig als auch bezüglich Wertschöpfung die wichtigsten Rohstoffe. Der Abbau von Sand und Kies zählt zu den existenzsichernden Bereichen einer Volkswirtschaft. Als Teil der so genannten Urproduktion bildet er die Grundlage jeder baulichen Entwicklung: Kies und Sand sind die wichtigsten Baustoffe – gestern, heute und in Zukunft.

1996 betrugen die weltweiten Fördermengen rund 9 Milliarden Tonnen. Wertmässig entspricht dies dem Dreifachen der Steinkohle- oder Erdölförderung. Sand und Kies befinden sich an vierter Stelle der weltweiten Rohstoff-Werteskala.

Der gesamtschweizerische Jahresbedarf an Sand und Kies beträgt mehr als 25 Millionen Kubikmeter. Dies entspricht 46 Millionen Tonnen bzw. 3 Kubikmeter oder 5.5 Tonnen pro Einwohner. Der Sand- und Kiesbedarf wird zu 90% durch über 400 schweizerische Kieswerke gedeckt. 10% der benötigten Menge werden importiert. In der Kiesproduktion sind rund 5000 Beschäftigte tätig, die einen Gesamtumsatz von mehr als einer Milliarde Franken jährlich (inklusive Beton) erwirtschaften.